RÜCKBLICK
Aufmerksamkeit für Tiere

Wenn man es nicht selber sieht und miterlebt, so hält man es kaum für möglich -  täuschend ...

Rückblick

Bild_zum_Thema 20.03.2015

Schlaffest im Kindergarten

Für 36 Kinder unseres Kindergartens beginnt mit den Sommerferien ein neuer Abschnitt in ihrem Leben, dem die kleinen bereits entgegenfiebern. Sie kommen in die Schule. Ein großes Abendteuer auf dem Weg dahin erlebten 33 von ihnen kürzlich und feierten traditionell ihr Schlaffest.

Schon am Morgen waren die Kinder ganz aufgeregt, denn die kommende Nacht sollten sie ganz ohne Mama und Papa, nur mit dem liebsten Kuscheltier im Arm und den besten Freunden auf der Matratze nebenan, verbringen. Dafür wurden zum Abend hin die Gruppenräume zu Schlafsälen umfunktioniert. Und damit auch wirklich nichts passiert schliefen natürlich auch die Erzieher im Kindergarten. Mit Einbruch der Dunkelheit begann es spannend zu werden. In zwei Gruppen aufgeteilt ging es auf Schnitzeljagd in den nahegelegenen Wald. Mit Stöcken und orangen Fähnchen wies die erste Gruppe ihren Verfolgern den Weg. Mit Taschenlampen bewaffnet wurden erst die Kinder aufgestöbert, die sich am Ziel bestens versteckt hatten. Gemeinsam wurden dann zwei Schatzkisten gesucht. Am Ende präsentierte jedes Kind stolz einen Stein mit eingraviertem Kreuz.

Wie es sich gehört begann der Tag darauf mit einem gesunden und ausgiebigen Frühstück. Mit dabei war auch Petra Krüger. Die Grundschullehrerin übernimmt im kommenden Schuljahr eine der ersten Klassen an der Friedrich-Hiller-Schule.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 14.03.2015

Flüchtlingscafé und Flohmarkt in der Schule

Alle die zum zweiten Flüchtlings-Café in Schönwalde in die Friedrich-Hiller-Schule gekommen waren, waren begeistert von dem, was sich ihnen bot. In der Aula war mit dem Kinderflohmarkt ein wahres Spielzeug-Paradies entstanden. Das Rote Kreuz hatte ihre derzeit noch mobile Kleiderkammer geöffnet und am Stand des Schulvereins bogen sich die Tische förmlich vor Kuchen und Torten. Mit dabei und kaum wahrzunehmen die Flüchtlinge, die in Schönwalde und Kasseedorf untergebracht sind. Angefangen bei der Schulverbandsvorsteherin Angela Hüttmann, über Kasseedorfs Bürgermeisterin Regina Voß bis hin zu ihrem Schönwalder Amtskollegen Hans-Alfred Plötner und Grundschulrektorin Doris Jürs lobt alle die funktionierende Integration der Asylsuchenden. Plötner überreichte der Rektorin die Spenden, die anlässlich des Neujahrempfanges des Amtes Ostholstein-Mitte gesammelt worden waren. 134,19 Euro helfen nun die Integration im Schulalltag zu beflügeln. Für zwei Kinder sollen neue Schulranzen die völlig ungeeigneten Rucksäcke ersetzen, berichtet Jürs, die sich über die vernetzte und reibungslose Hilfe am Ort lobend äußert. Kleiderspenden, die in der Schule abgegeben werden, finden beispielsweise problemlos den Weg zum Roten Kreuz. Aber auch nötige Unterstützung der Schüler und deren Eltern lässt nach ihrer Aussage nicht lange auf sich warten. Es seien sogar anonyme Spenden auf dem Konto der Schule eingegangen. Eine besondere Fügung sei ein Praktikum ihrer Tochter Madeleine, so Jürs. Sie habe ein kleines Programm ausgearbeitet nachdem in den kommenden Tagen und Wochen Einrichtung wie der Reiterhof der Sozialausschussvorsitzenden Alexandra Schnoor oder die Angebote der Sportvereine besucht werden. Weitere Möglichkeiten um Kontakte zu knüpfen. Madeleine Jürs begleitete auch die Kinder der Flüchtlingsfamilien und ermöglichte ihnen aus Mitteln einer Kirchenkollekte unserer Gemeinde den Einkauf von Spielsachen auf dem Flohmarkt. Dabei unterschieden sich nach ihrer Beobachtung die Vorlieben der Kinder nicht. Jungen suchen Autos und Traktoren, Mädchen Barbie-Puppen und alles was mit Prinzessinnen zu tun hat. Neben den vielen bereits in Listen erfassten freiwilligen Helfern fanden auch „Neue“ den Weg in die Schule um sich zu informieren und Kontakte zu knüpfen. Darunter eine Familie aus Kniphagen, die zahlreiche gebrauchte Möbel abzugeben hat und ein Vermieter aus Kasseedorf, der wissen wollte, wie er am besten mit seinen neuen Nachbarn umgehen soll.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 13.03.2015

Die Bahamas kennenlernen - Weltgebetstag für Kinder

Das Abenteuerlandteam hatte sich wieder einmal intensiv auf den Weltgebetstag für die Kinder vorbereitet. Neben den bekannten Elementen der Kinderkirche am Nachmittag, kamen viele regionale Aspekte aus den Bahamas dazu.

Mit allen Sinnen konnten die Kinder das Land entdecken. Alkoholfreie Cocktails wurden hergestellt, Fischbrötchen verzehert und schattenspendende Schirmmützen bemalt. In einer Bücherecke konnten sich die Kinder auf einem Floß treiben lassen und mehr über den Inselstaat erfahren. Viel zu schnell verlief die Zeit im Gemeindehaus. In der Kirche warteten die Konfirmanden mit kleinen Spielen und weiteren Informationen zum Land. Die Lieder von Gottes Liebe in einem frischen Stil freuten sich wie immer großer Beliebtheit.
Besonders dankbar waren die Teammitglieder, dass sich zu diesem Treffen auch zahlreiche Flüchtlingskinder mit Müttern eingefunden hatten. In diesem Miteinander kann man die Liebe Gottes erleben wie in dem Gedicht von Sabine Schäfer beschrieben.

Wenn mich Gottes Liebe anrührt,
wenn mich Lebensenergie durchströmt
wenn mich Geistkraft beschwingt und Trost heilt, Freude bewegt, Dankbarkeit erfüllt:
dann endlich bin ich kein „Unglücksrabe“ mehr, kein „schräger Vogel“ mehr,
flügellahm, fremd, stets auf der Flucht, verängstigt und verfolgt.
Wenn mich Gottes Liebe anrührt, aufrichtet und verwandelt, darf ich ganz Mensch sein,
voller Würde und Anmut:
farbenfroh wie ein Schmetterling, leuchtende wie die Sonne,
geheimnisvolltief wie das Meer,
zauberhaft schön wie ein Flamingo.


Treffender geht es nicht!

Angela Hüttmann

Bild_zum_Thema 06.03.2015

Weltgebetstag 2015: Die Frauen der Bahamas erheben ihre Stimme

Was für ein Paradies! Sonne, Genuss und Vergnügen. Flüchtlinge bezahlen ihr Asyl als Trinkgeld am Tresen und in Dollarnoten in den Bikinis willfähriger Gespielinnen. Steuerflüchtlinge sind es, die wahren Asozialen in ihrem aufgekauften Steuerparadies: private Luxusinseln, Jets und Villen unter Palmen am Strand – hin und wieder ein Blick in die Briefkästen der globalen Schwarzgeldwäscher und Banken in der Hauptstadt Nassau. Das ist ihr Leben. Kreuzfahrtschiffe kreuzen, Surfer surfen und Yachten yachten. Fischers Frederico findet keine frischen Fische mehr im von Trawlern überfischten Meer. Korallen sterben mehr und mehr. Das sind die Bahamas.

Seit Christoph Columbus am 12. Oktober 1492 auf San Salvador die sogenannte „neue Welt“ betrat, sind die Inseln der Bahamas Zankapfel und Spielball der Mächtigen. Schon 1520 waren die indianischen Ureinwohner ausgerottet, verendet in den Goldminen Haitis. Sklaven aus Afrika mussten sie ersetzen. Ihre Nachfahren machen heute 85% der Inselbewohner aus. Als ehemalige Kolonie Englands sind die Bahamas seit 1962 souverän.

Heute bringt die Abhängigkeit von zahlungskräftigen Touristen und den Geldanlagen der Reichen zwar vielen Bewohnern einen gewissen Wohlstand; sie ist jedoch auch Ursache einer tiefen Entfremdung. Demütigung von oben zeugt Gewalt nach unten. Vor allem Mädchen und Frauen sind die Opfer. Sexueller Missbrauch ist weit verbreitet und steigt seit Jahren stetig an. Kinder werden etwa doppelt so häufig Opfer wie Erwachsene.

Doch immer mehr Frauen der Bahamas erheben ihre Stimme und wehren sich. Ihr Leben soll nicht mehr bestimmt sein von der Habgier der Habenden und der Genusssucht der Genießer. Die Kraft zum Widerspruch erwächst aus ihrem Glauben an einen Gott, der ihnen ihre volle Würde zuspricht. Nicht zufällig werden die christlichen Gemeinden mehr und mehr zu Orten der Ermutigung und des Widerstandes.

Am Weltgebetstag baten Frauen der Bahamas die Kirchen der Welt um Solidarität für ihren Kampf.

Christoph Huppenbauer (Foto: Marc Dobkowitz)

Bild_zum_Thema 18.02.2015

Judas - Theaterabend am Aschermittwoch

Eine Schar von etwa 60 Menschen ließ sich zu „Judas“ einladen, einem monologischen Theaterstück von Vekemans. Dem Schauspieler Hartmut Lange gelang es, diesen Abend zu einem zu machen, der mich nicht wieder loslassen wird. Lange spielte nicht den Judas - er war es selbst! Seine Eltern hatten ihm einst den Namen gegeben, mit dem er selbst und sein Volk geehrt werden sollten. Ich erinnere mich an die Josefserzählungen – es ist Juda, der bereit ist, sich für seinen Bruder zum Lösegeld zu geben. (Gen 44). Das sollte in Israel unvergesslich bleiben! Und nun steht er hier in der Schönwalder Kirche, und sein Name wurde durch 2000 Jahre zum Schimpfwort! Dieser Judas ist ein Hin- und Hergerisener: Sein Weg führt ihn in den Mittelgang, wo er Auge in Auge mit mir, mit uns allen spricht; wo er uns hineinzieht in seine Träume und Hoffnungen. Immer wieder kehrt er in die Mitte zurück, zum Bild des Jesus im Altar. Wie hat er diesen Jesus geliebt! Er setzt sich ins Adelsgestühl, denkt über die Priesterschaft, die Beamtenriege am Jerusalemer Tempel nach, die so fest und sicher an ihren Stühlen kleben, dabei aber das ganze Volk Israel an den römischen Kaiser verraten! Voller Zorn wirft er die schwere Tür zurück ins Schloss. Wie gut war es, sich auf diesen Jesus einzulassen, der mit ihnen, seinen Zwölfen, etwas Neues wagte, ohne festen Boden unter den Füßen, ohne sich als Besitzer der Wahrheit zu geben. Dieses Schweben zwischen zwei Ufern, dieses Leben mit den Zweifeln, mit dem „schwarzen Loch“, wie Judas es nennt – das war es, was ihn so angezogen hat, nicht die Sicherheit des Lebens und Glaubens! Und dann zerbricht ihm alles, ihm und Jesus zerbricht alles! Wir erleben, wie es Judas zerreißt, und wie doch nichts anders und neu geschrieben werden kann.
Sind wir, die versammelte Gemeinde, dies nicht auch alles selbst, hier und heute?
Dann gibt es eine letzte Frage an mich, an uns: möchtest du deinen Namen mit ihm tauschen? Möchtest du seinen annehmen und deinen hergeben? Tiefer und dringlicher kann ich nicht verwickelt werden.
Wie gut, dass es nach dem letzten Wort des Judas Orgelklänge gab: was J.S. Bach so oft vertont hat „O Haupt voll Blut und Wunden“ / „Wenn ich einmal soll scheiden“.

Dass danach doch noch ein Applaus aufbrandete – es scheint nicht ohne zu gehen! Doch für Hartmut Lange und seine Assistentin Ines Schneider war es dann wohl auch gut so; denn es war wirklich ein Abend geworden, der uns nicht wieder loslassen wird.

Heiko Schierenberg

Bild_zum_Thema 09.01.2015

Mut zur Begegnung - Info-Abend mündet in "Flüchtlings-Café"

Mehr als 50 Bürger waren der Einladung von Gemeinde, Arbeiterwohlfahrt, Deutschem Roten Kreuz und Kirche zu einem Info-Abend zu Hilfen für Flüchtlinge und Asylsuchende gefolgt. Neben Informationen zur Entwicklung der Asylanträge und zu rechtlichen Hintergründen gab es von Uwe Wille, tätig in der Migrationssozialberatung des Kreises Ostholstein, auch praktische Ratschläge. Eine seiner Kernaussagen: Begegnung vor Material. Es sei wichtig Kontakt zu den Flüchtlingen herzustellen und ihnen das Gefühl zu vermitteln dazu zu gehören. Am Ende des Abends blieb eine Liste mit den Adressen von rund 30 Hilfsbereiten, die nun kurzfristig einen Willkommenstag für die bereits in Schönwalde wohnenden Flüchtlinge planen. Er soll den Auftakt für einen regelmäßigen Treff mit Café-Charakter bilden.

Pastor Dr. Arnd Heling sprach angesichts der großen Resonanz auf die Einladung von einem „politischen Statement“ und von einer „Koalition des Gewissens“. Das Amt Ostholstein-Mitte erwartet nach aktuellen Zahlen aus dem Kreis in diesem Jahr 25 neue Asylbewerber. 14 sind bereits untergebracht. Die überwiegende Zahl in Schönwalde, da sich dort die Behelfswohnungen des Amtes befinden, berichtete Peter Zink. Der Amtsvorsteher war, wie Schönwaldes Bürgermeister Hans-Alfred Plötner und dessen Stellvertreterin Bärbel Seehusen, unter den Teilnehmern des Abends und zeigte sich von der großen Resonanz positiv überrascht.

Uwe Wille vermittelte mit einigen Zahlen einen Eindruck der aktuellen Situation. Nach einem absoluten Hoch von jährlich 430.000 Asylanträgen in Deutschland im Jahre 1993 hatte man 2010 mit 22.000 Anträgen das Tief erreicht. Bis November 2014 sei die Zahl nun wieder auf 181.000 angestiegen. Zwar stammten sie meisten Asylsuchenden aus Syrien. Danach folgten in der Statistik aber bereits Serbien als Herkunftsland. Problematisch sei die Dauer der Verfahren bis zur Anerkennung des Asyls in Deutschland. Erst danach beginne gemäß Gesetzt die Integration und damit das Recht auf Sprachausbildung. Somit gingen oft Jahre ins Land, die ungenutzt blieben, gäbe es keine privaten Initiativen zur Sprachausbildung. Neben organisierten Deutschkursen gebe es auch viele persönliche Hilfe, wie ein Eutiner Ehepaar, das den Vater eines Schulkindes unterrichtet, während dies in der Schule Deutsch lernt. Aber auch im Amt Ostholstein-Mitte gibt es bereits eine Initiative in der interessierte Laien einzelne Flüchtlinge die deutsche Sprache lehren. Schulverbandsvorsteherin Angela Hüttmann konnte hier ebenfalls positives berichten. An der Schönwalder Grundschule werden mit dem beginnenden Schuljahr sechs Kinder Deutsch als zweite Fremdsprache lernen können. Dies spart den Grundschülern die bisher nötige Busfahrt nach Eutin. Eine Ausbildung der Schulleiterin Doris Jürs macht dies möglich.

Alles Lernen der Sprache mache jedoch keinen Sinn, wenn sie nicht zur Anwendung komme, betonte Uwe Wille noch einmal die Wichtigkeit der Begegnung. Sie sei der beste Weg zur Integration. „Treffen, treffen, treffen“ offenbarte eine andere Bürgerin ihr Rezept und ein anderer berichtete voller Emotionen, wie bereichernd sein Kontakt zu jungen Asylsuchenden sei, ungeachtet der vorhanden Sprachbarrieren. Da alle Anwesenden unbedingt konkrete Hilfe leisten wollten, einigte man sich darauf noch im Januar mit einem Treff zu starten, um in ungezwungener Atmosphäre einander kennen zu lernen. Willkommen sind dann alle in Schönwalde lebenden Flüchtlinge. Auch die zwei Familien deren Patenschaft bereits das Rote Kreuz übernommen hat.

Alle weiteren Termine finden Sie unter der Rubrik „Aktuelles“ und „Veranstaltungen“

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 04.01.2015

Leis singt der Shanty-Chor, Weihnacht ...

Bereits zum zweiten Mal war der Shanty-Chor „Eutiner Wind“ am ersten Sonntag des Jahres mit einem weihnachtlichen Konzert zu Gast in unserer Kirche. Und geht es nach dem Chor, dann soll daraus eine Tradition werden. Sie hätten kein schlechtes Gewissen auch im neuen Jahr noch Weihnachtslieder zu singen, erklärten die stimmgewaltigen Männer. Ihr Chorleiter Sergii Bezrukov stammt aus der Ukraine. Dort feiere die orthodoxe Kirche schließlich Weihnachten erst am 6. Januar.
Wie gut die „Weihnacht auf den Meeren“ auch noch nach dem Heiligen Abend ankommt bewies eine bis auf den letzten Platz besetzte Kirche. Bereits bei „Leis singt der Shanty-Chor Weihnacht“ auf die Melodie von „I'm dreaming of a white Christmas“ waren die Konzertbesucher ganz im Bann der Seemannslieder und summten bereitwillig mit. Eine kleine Überraschung gab es mit dem Gorch-Fock-Lied, das der Chor zu Ehren der „Weißen Lady“, die am 19. Dezember pünktlich zu Weihnachten von ihrer 165. Ausbildungsreise zurückgekehrt war, vortrug. In der dritten Strophe besangen die Männer in rot ihre Heimatstadt Eutin. Weit hinaus in die Welt ging es mit russischen Liedern in denen Chorleiter Bezrukov seine Solostimme präsentierte. Einen andächtigen Kloß im Hals hatte mancher bei der anrührenden Erzählung zur Rolle des 1998 eingestellten Norddeich Radios für die Weihnacht der Seemänner in der Zeit als noch nicht jeder Ort der Welt via Handy erreichbar war und die Matrosen fern der Heimat ohne die Stimmen der Familie das Fest der Liebe feiern müssten.

Marc Dobkowitz

Bild_zum_Thema 26.12.2014

Weihnachten in Schönwalde mit Krippenspiel und Friedenslicht

Auch in diesem Jahr fanden zahlreiche Schönwalder zu Weihnachten den Weg in die Kirche um den Heiligen Abend und die Weihnachtstage zu feiern. Schon am vierten Advent machten viele von der Möglichkeit Gebrauch eine Kerze am Friedenslicht zu entzünden, das die Pfadfinder des VCP-Stammes ‚Swentana‘ auf dem weiten Weg aus Bethlehem in Kiel abgeholt hatten. Mit dem Verkauf von gut 50 Windlichtern wurde die Arbeit der Pfadfinder unterstützt.

Ein Höhepunkt am Heiligen Abend war wie immer der Familiengottesdienst mit Krippenspiel, das das Team des Abenteuerlands mit 17 Kindern und Jugendlichen einstudiert hatte. Wie in den Jahren zuvor sorgte ein großer Engelchor für einen besonderen Glanz und schönen Gesang. Nicht nur zum Familiengottesdienst war die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt. Auch zur Christvesper mit musikalischer Begleitung durch den Kirchenchor ‚Dreiklang‘ stand Pastor Heling vor vollen Bänken. Selbst um 22 Uhr fanden noch zahlreiche den Weg zum Gottesdienst mit Pastor i.R. Huppenbauer und erfreuten sich am Klang der Posaunen. Erfreulich gut angenommen wurde auch der Gottesdienst mit Abendmahl am 2. Feiertag in der Schulscheune in Kasseedorf, der ebenfalls von den Posaunen unserer Gemeinde begleitet wurde.

Marc Dobkowitz

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