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Pastor im Urlaub

Vom 12. bis 28. Oktober befindet sich Pastor  Heling im Urlaub. Er wird in dieser Zeit bei Beerdigungen, ...
RÜCKBLICK
Aufmerksamkeit für Tiere

Wenn man es nicht selber sieht und miterlebt, so hält man es kaum für möglich -  täuschend ...

Rückblick

Bild_zum_Thema 21.07.2017

Aufmerksamkeit für Tiere

Wenn man es nicht selber sieht und miterlebt, so hält man es kaum für möglich -  täuschend echt imitiert der Biologe und Buchautor Dr. Uwe Westphal  eine Vielzahl von Vogelstimmen, aber auch die Laute von Amphibien, Säugetieren, bis hin zu Insekten.
Zu Beginn seines Vortrags in der Schönwalder Kirche am 20. Juli ließ Westphal  eine Feldlerche in den Himmel steigen (Foto), erst ganz leise,  dann immer eindringlicher erstrahlte ihr komplexer Gesang, und schon hatte dieser Virtuose der Tierstimmenimitation die rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörer in seinen Bann geschlagen. Viele, viele andere Vogel- und Tierarten folgten. In den Überleitungen wurden nicht nur interessante zoologische und ökologische Details im Plauderton vermittelt, sondern stets kam auch das persönliche Erleben des Vortragenden zur Sprache. Das machte den Abend ausgesprochen unterhaltsam und lehrreich zugleich. Wohltuend, dass Westphal sich und seine kuriose Begabung dabei nicht wie eine Zirkusnummer präsentierte, sondern vielmehr sich selbst ganz zurückhielt, um voller Hingabe und Empathie den Tieren und ihrer Lebensweise nachzuspüren - man nahm ihm seine Liebe zu den Tieren und zur Natur sofort ab. Für ihn sei jeder Waldspaziergang ein echter Gottesdienst, sagte Westphal zu Beginn seines Vortrags. Wer ihm aufmerksam folgte, hat an diesem Abend auch in der Schönwalder Kirche einen berührenden Gottesdienst erlebt.

Arnd Heling  

 



Bild_zum_Thema 09.07.2017

Hochklassiges ukrainisches Trio in Schönwalde

Am 8. Juli gaben die ukrainischen Musiker Roman Antoniuk (Bariton und Bandura), Sergey Bezrukov (Tenor, Countertenor und Knopfakkordeon) sowie Khrystyna Atkiev am Piano ein ebenso vielfältiges wie hochklassiges Abendkonzert. Während Roman Antoniuk und Sergey Bezrukov sich durch mehrfache Besuche in den letzten Jahren schon einen richtigen Fankreis in Schönwalde aufgebaut haben, war Khyrstyna Atkiev, Ehefrau Antoniuks, erstmals dabei. Alle drei haben ihre Instrumente in der Ukraine an der Hochschule studiert und verfügen über langjährige Konzerterfahrung. Ihr Programm umfasste Stücke ukrainischer und europäischer Komponisten, Arien, Romanzen und Volkslieder, die von Roman Antoniuk sympathisch und zugewandt anmoderiert wurden. Zudem erläuterten die Musiker auch ihre schwer zu erlernenden Instrumente, die Bandura und das elektrische Knopfakkordeon. Mit stimmungsvollen Schubertliedern und einem gemeinsamen "Der Mond ist aufgegangen"  endete dieser harmonische Konzertabend.


Arnd Heling  

Bild_zum_Thema 24.06.2017

Gemeindefest an St. Johannis

Bis 17 Uhr Dauerregen, dann brach der Himmelauf, und pünktich zum Johannisfest um 18 Uhr hatten wir schönes Wetter. Unser Gemeindefest, das seit einigen Jahren stets am 24. Juni stattfindet, ist also nicht ins Wasser gefallen, fand aber sicherheitshalber überwiegend drinnen statt.
Rund 80 Personen waren in die Andacht gekommen, im Anschluss feierten wir mit einem gespendeten Buffet und einem Grill im und vor dem Gemeindehaus weiter.
Die Gruppen und Chöre der Gemeinde brachten kurze Einlagen, die von der Kindermusical-Truppe mit "Go down, Martin" eröffnet wurden. Für Stimmung sorgte auch einmal mehr der Gospelchor Sangena mit afrikanischen Lieder (Foto).
Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder unseres VCP-Stammes Swentana haben in bewährter Weise gegrillt, die Feuerkörbe bewacht und Getränke verkauft.
Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, Spenderinnen und Spender und an alle, die zum Gelingen des Festes in besonderer Weise beigetragen haben.

Für die Pflege, Erhaltung und Entwicklug des Naturerlebnisraumes wurden 386 € eingenommen!

Arnd Heling

 



Bild_zum_Thema 18.06.2017

Mensch Martin. Kindermusical zum Reformationsjubiläum

Auch in diesem Jahr hat es wieder ein Kindermusical gegeben. Am18 Juni war die lang erwartete Premiere in der Schönwalder Kirche.  Im Reformationsjahr hatte sich das Abenteuerlandteam für ein Muscial entschieden, das vom Leben von Martin Luther erzählt.
"Herr Vater, erzählt uns noch etwas aus Eurem Leben", baten die Kinder am gedeckten Tisch immer wieder, an dem neben Martin Luther auch die Hausherrin Katharina Luther sowie die aus Briefen und Tischreden bekannte  "Muhme Lene"  teilnahm.
Und Doktor Luther berichtete - von seiner strengen Schulzeit, dem Gewitter vor Stotternheim, seinem Eintritt ins Kloster über den Ablassstreit und den Thesenanschlag und manchen andern spannenden Ereignissen, die ihn schließlich zum Reformator und - wider Willen - auch zum Kirchengründer machten.  Die Szenen wurden szenisch dargestellt, begleitet von schmissigen Liedern sowie Gemeindegesang. Es hat Spaß gemacht - eine gelungene und auch lehrreiche Darbietung!

Die insgesamt 18 Kinder hatten sich seit  Jahresbeginn mit der Chorleiterin Lydia Bock darauf vorbereitet - Choreografie und Regie übernahmen Katerina Saak und  Liselotte Blenk.

Danke für diesen Einsatz und den Mut aller Akteure!

Arnd Heling

Bild_zum_Thema 11.05.2017

Fulminantes Konzert


Am 6. April 2017 fand in der ausverkauften St.-Antonius-Kirche in Neukirchen ein Gospelkonzert der Extra Klasse mit Deborah Woodson und dem Schönwalder Gospelchor „Sangena“  unter dem Motto „Black and White“,  statt.
Sangena startete das Konzert unter der Leitung von Lydia Bock mit dem Lied „If you’re happy“. Wenn Du glücklich bist, mach mit. Das ließen sich die etwa 350 Zuschauer nicht zweimal sagen. Begeistert ging das Publikum vom 1. Takt an mit. Es wurde geklatscht, gestampft, mitgesungen und gejubelt. Mit den hervorragenden Solistinnen Kerstin und Sandra setzte Sangena ihr Programm fort. Viel zu schnell verging die Zeit und so beendete  Sangena  dann ihren Teil mit einer vom begeisterten Publikum lautstark eingeforderten Zugabe „This little light“.
Dann hieß es Bühne frei für Deborah Woodson. Die gebürtige US- Amerikanerin stammt aus Georgia der Heimat des Gospels und lebt heute in Köln. Zunächst stand sie allein auf der Bühne. Mit „Amazing Grace“ zog sie ihre Zuhörer mit ihrer Ausstrahlung und der kraftvollen, mehrere Oktaven umfassende Stimme, sofort in ihren Bann. Begleitet von ihren Gospelmates und zwei  Keyboardern folgte das bekannte, aus ihrer Heimat stammende „Kumbaya my Lord“.
Gospel lebt von dem Kontakt mit dem Publikum. So forderte auch Deborah Woodson das Publikum zum Mitsingen und Mitklatschen auf. Das brauchte sie nicht zweimal sagen. Bei „Hey Man“ und „Total Praise“ erfüllte ihre beeindruckende Stimme die ganze Kirche. Als mit einem Gospel-Medley mit Songs von Mahalia Jackson der erste Teil des Konzertes endete, standen nahezu alle auf und gingen begeistert mit.
Stark eröffnete Woodson nach der Pause mit „Hallelujah“ von Leonard Cohen.  Als  sie dann „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“  anstimmte, brachte sie die Kirche zum Kochen. „Thank you Lord“ mit dem deutschen Text und „He’s got the whole world in his Hand“ waren weitere Highlights.
Bei „Oh when the saints“ zog  Sangena  erneut ein. Gemeinsam sangen sie „Oh happy day“ und „Joy of my salvation“. So schön, dass Tränen der Freude in manchen Augen der beschwingt mitgehenden Zuschauer leuchteten.
Mit „We are the World“ zog  Deborah Woodson mit ihren Gospelmates und Sangena  aus. Zum Schluß gab es Standing Ovations.
Wow, was für Stimmen! Das Publikum erlebte einen Abend in Black and White, Musik, die mal schnell und langsam, mal laut und leise daherkam – und immer für Jung und Alt.

Nach zweieinhalb Stunden ging  das Publikum beschwingt und heiter mit einem Lächeln auf den Lippen nach Hause.



Bild_zum_Thema 05.04.2017

Religion und Gewalt - Gesprächsabend mit Martin Hagenmaier

Zu einem Gesprächsabend mit Pastor i.R. Martin Hagenmaier kamen 13 Interessierte am 5. April 2017 im Gemeindehaus zusammen. Martin Hagenmaier war vor seinem Ruhestand viele Jahre als Geffängnisseelsorger in Kiel tätig, nebenher studierte er Kriminologie und Jura, er ist heute Mediator.
Hagenmaier diagnostizierte die islamistische Gewalt strukturell als wahnhaft, basierend auf einer unkritischen Rezeption des Korans im buchstäblichen Sinne und einem ausgeprägten Wir-Bewusstsein der muslimischen Gemeinschaft, wellche Abgrenzung über Selbstreflexion stelle. Dabei wurden wahnhafte Strukturen auch im christlichen Fundamentalismus und in der mittelalterlichen Kirche problematisiert.



Bild_zum_Thema 25.03.2017

Fünf Jahre VCP-Stamm Swentana Schönwalde

Die Pfadfinder des VCP-Stammes Swentana-Schönwalde luden am 25. März zur Feier ihres fünfjährigen Bestehens ein. Am Weltwassertag 2011 rief Pastor Arnd Heling den Stamm ins Leben, der sich nach der Schwentine (altbaltisch:swentana) benannt hat, da die Schwentine im Bereich der Kirchengemeinde Schönwalde ihr Quellgebiet hat.

Im Zuge des Stammesjubiläums wurde stolz die neue Stammesjurte präsentiert; mit einer Andacht zu Beginn, Singen und Spielen und einem Kuchenbuffet feierten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder ihr Bestehen im Beisein von Gästen.

Heute treffen sich rund 30 Jugendliche regelmäßig in drei Sippen und einer Wölflingsgruppe im Gemeindehaus und im "Backhaus", das zum Stammesheim umgestaltet wurde.

Stamesleiter ist Moritz Dietzsch, Tel.: 0151 651 359 05 .



Bild_zum_Thema 21.05.2016

Wie spricht mein Hund? - Seminar über Körpersprache der Vierbeiner

Tierisch ging es an diesem Wochenende in unserem Gemeindehaus zu, als 21 Hunde ihre Menschen zu einem Seminar begleiteten, bei dem diese lernen wollten, ihre vierbeinigen Freunde besser zu verstehen.

Die Tierheilpraktikerin und Hundetrainerin Bärbel Kraft-Schulze aus Beschendorf erklärte zunächst anschaulich und lebendig, warum wir es den Hunden oft so schwer machen, unsere Kommandos zu befolgen, wenn nämlich unser Körper eine ganz andere Aussage macht als unsere Worte. Hunde kommunizieren fast ausschließlich nonverbal, reagieren also intuitiv viel eher auf unsere Körpersprache als auf Worte, referierte Kraft-Schulze und warb um Verständnis für nicht sofort folgende Hunde. Sie machte aber auch Mut, indem sie erklärte, dass Hunde Anpassungskünstler seien und sich in hohem Maße auf unsere Art zu leben einstellen könnten.
Ausführlich ging die Referentin dann auf die unterschiedlichen Körpersignale von Hunden ein, die diese sowohl gegenüber ihren Artgenossen als auch uns Menschen zeigen und erläuterte Beschwichtigungssignale, Aufforderungssignale und Drohgebärden. Teilweise ging sie dabei direkt auf die Signale der anwesenden Hunde ein, die in ständiger Kommunikation miteinander standen, teilweise wurden Fotos und Filmbeispiele gezeigt und ausführlich besprochen.

Nach gut zwei Stunden, die einmal durch eine Pause für die zuhörenden Hunde unterbrochen wurden, ging es noch auf einen gemeinsamen Spaziergang, bei dem so mancher Hundebesitzer seinen Vierbeiner mit ganz neuem Blick betrachtete. Dabei und danach gab es noch Gelegenheit, Bärbel Kraft-Schulze allgemeine oder speziell den eigenen Hund betreffende Fragen zu stellen, die zum Teil sehr ausführlich beantwortet wurden.

Tanja Stumpf

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