RÜCKBLICK
Aufmerksamkeit für Tiere

Wenn man es nicht selber sieht und miterlebt, so hält man es kaum für möglich -  täuschend ...

Gottesdienstliches Leben in Schönwalde

Sonntagsgottesdienste
Unser Sonntagsgottesdienst beginnt um 10.00 Uhr. Er folgt der normalen Gottesdienstordnung der Evangelischen Kirche, Ausnahmen bestätigen die Regel. Normalerweise dauert er etwa eine Stunde. Einmal im Monat feiern wir den Sonntagsgottesdienst abends, in der Regel am letzten Sonntag im Monat. Der Abendgottesdienst beginnt im Winterhalbjahr um 18 Uhr im Sommerhalbjahr um 19 Uhr. Er folgt einer eigenen Liturgie, und geht stärkerauf das Bedürfnis nach Stille, Besinnung und Meditation ein.

Heiliges Abendmahl
Das Abendmahl feiern wir in der Regel am zweiten und vierten Sonntag (Abendgottesdienst) im Monat, außerdem am Gründonnerstag, Ostersonntag und am Ewigkeitssonntag. Im Gottesdienstplan ist zudem angegeben, ob das Abendmahl mit Wein oder mit unvergorenem Traubensaft gefeiert wird.

Posaunenchor Kirchenmusik
Der Gottesdienst wird neben der Orgel von Zeit zu Zeit durch unseren Gospelchor, durch einen freien Singkreis, durch den Flötenkreis und die Posaunen bereichert. Unser Ziel ist eine möglichst große musikalische Vielfalt an Instrumenten, Chören und Gruppen, die in den Gottesdiensten zum Einsatz kommen sollen. Dies kann nur durch vielfältige ehrenamtliche Beteiligung gelingen. Gern nehmen wir dazu Ideen, Anregungen und Hinweise auf.

Kirchenkaffee
Am ersten Sonntag eines Monats und manchmal auch spontan an anderen Sonntagen laden wir nach dem Gottesdienst zum Kirchenkaffee in der Kirche ein. An Stehtischen oder auch sitzend im Chorraum der Kirche kommen wir zwanglos ins Gespräch über den Gottesdienst oder andere Dinge, die uns gerade bewegen. Dieses Angebot steht und fällt mit der Bereitschaft der Gottesdienstbesucher, zum Gottesdienst eine Thermoskanne Tee oder Kaffee oder ein paar Kekse o.Ä. mitzubringen.

Garten Themengottesdienste
Von Zeit zu Zeit werden die Gottesdienste durch besondere Themen bzw. Predigtreihen geprägt. So zum Beispiel in der Passionszeit 2013 eine Predigtreihe zum Vaterunser. Die Abendgottesdienste in den
Sommermonaten Juli bis September beschäftigen sich verstärkt mit unserem Verhältnis zur nichtmenschlichen Schöpfung bzw. unserer Wahrnehmung von Tieren, Pflanzen, Landschaften. Die Themenpredigten können unter Downloads auch heruntergeladen werden.

Kinder- und Jugendgottesdienst
Einen regulären Kindergottesdienst bieten wir zurzeit nicht an. Stattdessen planen wir wenigstens einmal im Vierteljahr einen Familiengottesdienst, an dem dann nach Möglichkeit Kinder mitwirken. Das Pfingstmusical am Pfingstmontag oder das Krippenspiel zum Heiligabend sind Beispiele dafür. Im Kindergarten unserer Kirchengemeinde findet einmal im Monat eine Andacht mit Kindern statt.

Kasualien – Taufe, Trauung, Beerdigung
Taufen vollziehen wir in der Regel im Gemeindegottesdienst an festgelegten Terminen; daneben nach Absprache auch an anderen Terminen. Gottesdienste im Familienkreis, wie Trauungen und Ehejubiläen sowie Segnungen von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften werden individuell geplant und vorbereitet, was auch die jeweilige musikalische Gestaltung betrifft. Selbstverständlich können diese Feiern jederzeit auch mit einer Pastorin oder einem Pastor von außerhalb durchgeführt werden. Das gleiche gilt auch für Beerdigungen, die bei uns an den Wochentagen von Dienstag bis Freitag durchgeführt werden. Für Glieder unserer Kirchengemeinde stellen wir den kirchenmusikalischen Rahmen, auswärtige Gäste bitten wir, sich darum eigenständig zu kümmern.

Besondere Gottesdienste, Begängnisse und Feste
Am 1. Januar beginnen wir das neue Kalenderjahr, indem wir abends einen feierlichen Segnungs- und Salbungsgottesdienst feiern, bewusst überkonfessionell für alle Menschen, die sich zum Jahresbeginn eine religiöse Vergewisserung ihrer Lebenssituation wünschen. Seit dem Jahr 2013 feiern wir einen Gottesdienst für Mensch und Tier im Garten des Pfarrhofs. Haustiere sind als Teilnehmer erwünscht! Den Einschulungsgottesdienst für Eltern, Kinder und Lehrerinnen und Lehrer feiern wir mit Beginn des neuen Schuljahres. Die „Sommerweihnacht“ am 21. Juni (St. Johannis-Tag) gehört seit 2013 zu den besonderen Veranstaltungen unseres Naturerlebnisraums.

Erntedankfest Das Erntedankfest leitet unser alljährliches Gemeindefest im Pfarrgarten ein; Wir feiern den Tag der Heimat mit den Verbänden der Heimatvertriebenen und den Volkstrauertag mit Abordnungen der Freiwilligen Feuerwehren.

Am Buß- und Bettag findet in unserer Kirche ein Gottesdienst mit offenem Schuldbekenntnis statt; dieser Gottesdienst wird bei uns mit Texten und Liedern aus Taizé gefeiert. Am Vorabend des Ewigkeitssonntags begehen wir mit dem Posaunenchor eine Lichterandacht auf unserem Friedhof. Konfirmandinnen und Konfirmanden entzünden dabei auf jedem Grab ein Licht. Mit einer Jahresabschlussandacht am
31. Dezember beschließen wir das Jahr.

Eine Übersicht aller Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender .


Weitere Angebote für geistliches und spirituelles Leben in Schönwalde
Im Naturerlebnisraum der Kirchengemeinde wurde, beginnend an der Kirche ein Kreuzweg errichtet (Einweihung Pfingsten 2013), bestehend aus 15 künstlerischen Objekten, die die Passion Jesu und darüber hinaus Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten symbolisieren. Der Kreuzweg verteilt sich auf einen etwa 500 Meter langen Rundweg durch den Garten, durch ein Feuchtgebiet, über Wiesen und durch Knicks mit ausreichend Plätzen zum Verweilen und Meditieren. Die Kunstwerke – Bronzerelieffs des Künstlers Ulrich Lindow – veranschaulichen Texte des Theologen Jörg Zink, die zur Vertiefung der Bildeindrücke in der Kirche als Broschüre zu haben sind.

Der Liturgische Garten des Naturerlebnisraums, (Neuanlage im Jahr 2013), dient gleichfalls der Meditation und Betrachtung. Er greift die Liturgischen Farben des Kirchenjahres als formales Gestaltungsprinzip auf.

Des weiteren steht den Besucherinnen und Besuchern unserer Kirche und unseres Gartens, Pilgern und Touristen ein kleiner Meditationsraum zur Verfügung, der ausschließlich dem Gebet, dem Schweigen und der Meditation allein oder in kleinen Gruppen (bis zu sieben Personen) gewidmet ist. Für Einzelbesucher steht dieser Raum von Juni bis September täglich von 9 bis 18 Uhr offen, Gruppen mögen sich bitte im Gemeindebüro dafür anmelden.

Einmal im Jahr findet ein Tag der Stille im Pfarrhof statt, an welchem die Kirche, der Meditationsraum, Garten und Kreuzweg dem Schweigen und verschiedenen meditativen Übungen vorbehalten bleibt.


Beteiligung am Gottesdienst
Gottesdienst Der christliche Gottesdienst hat eine 2000-jährige Geschichte und dazu noch ein lange Vorgeschichte. Er hat seine Ordnung, seine festen Bestandteile, Rituale, Texte und Formeln. Er folgt einer inneren Dramaturgie, die sich wiederum an den Rhythmus des Kirchenjahres mit seinen Festen und vorgegebenen Lesungen und Predigttexten anlehnt, die sich alle sieben Jahre wiederholen.

Wer dies kennt und damit groß geworden oder lange darin geübt ist, der wird sich darin finden und wohlfühlen und ungern darauf verzichten wollen. Die meisten Menschen, auch Kirchenmitglieder, haben heute diese Übung und familiäre Prägung nicht mehr; sie finden nur sehr langsam einen Zugang dazu.

Doch wird der Gottesdienst als das unausgesprochene Zentrum des Gemeinde-lebens – bei gleichzeitig oft relativ geringer Beteiligung – hoch gehalten. Für das gottesdienstliche Leben einer Gemeinde besteht die Herausforderung, die Schätze der Tradition zu erhalten und zu erschließen, ohne dass sie neuem geistlichen Leben und neuen spirituellen Bedürfnissen oder Aufbrüchen im Wege stehen. Veränderung, Vielgestaltigkeit, Experiment – all dies verträgt der Gottesdienst der Gemeinde.

Das Gestaltungspotential, das uns die Tradition, aber auch die gegenwärtige geistliche Situation der Zeit an Texten, Formen, Musik und Medien bietet, um als Einzelne und als Gemeinschaft vor Gott zu treten, Gott zu feiern oder uns in anderer Weise zu ihm zu verhalten, ist nahezu unerschöpflich. Wenn daraus etwas erwachsen soll, was der Belebung des Gottesdienstes der Bereicherung des Gemeindelebens und der persönlichen Frömmigkeit dienen soll, dann führt kein Weg am Tun, an praktischer Übung, an konkreter Erfahrung vorbei.

Wir "arbeiten" an unserem Gottesdienst, indem wir uns immer wieder einmal neuen Erfahrungen aussetzen, indem wir möglichst verschiedene Menschen am Gottesdienst beteiligen, und gemeinsam das Erfahrene bedenken und beraten, indem wir "alles prüfen und das Gute behalten" (Paulus im 1. Brief an die Thessaloni-cher, Kap. 5,21).

Wer daran mitwirken möchte, hier in Schönwalde, ist sehr herzlich eingeladen mitzumachen: im Gottesdienstausschuss oder durch musikalische Beiträge zum Gottesdienst oder als Lektor(in) für Lesungen oder als Anleiter(in) für Meditation, wofür, in Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Nordkirche, auch Schulungen angeboten werden.




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